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Kurz bevor die Kommerzwelle ihn endgültig überrollte, brachte Chris Isaak noch eine in Echo, salzigen Tränen und im Duft der Lust getränkte Platte heraus, auf der er uns weismacht, sein Herz sei für immer gebrochen. Ohne der pop- und punkinspirierten Rockmusik der späten achtziger Jahre Beachtung zu schenken hält Isaak an seiner Bewunderung für Künstler wie Roy Orbison und Elvis (äh -- Presley) fest und singt Klagelieder wie "Cryin'", "Lie to Me" und "You Owe Me Some Kind of Love". Seine neckische Lümmelhaftigkeit in "Lover's Game" ist einfach unwiderstehlich, sein "This Love Will Last" strömt mitreißenden Optimismus aus. Der Klassiker "Blue Hotel", der eigentlich wesentlich mehr Lorbeeren verdient hätte als "Wicked Games", stiehlt allen anderen Stücken die Show. Und auch seine Coverversion des Yardbird-Songs "Heart Full of Soul" ist ehrlich und voller Leidenschaft. --Lorry Fleming |