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Mit seinem Solodebüt Life Thru A Lens verabschiedete sich Robbie Williams 1997 von seiner Take-That-Vergangenheit. Der Nachfolger (I've Been Expecting You) mit Hits wie "No Regrets" und "She's The One" etablierte ihn dann endgültig als ernstzunehmenden, eigenständigen Popstar. Sein drittes Album hält -- um es gleich vorwegzunehmen -- vom ersten bis zum letzten Takt das Qualitätlevel der beiden Vorgänger. Sei es die smarte Single "Rock DJ", die wunderbar auch ohne das dazugehörige Skandal-Video, in dem sich Robbie Haut und Fleisch von den Knochen zieht, funktioniert. Sei es die kraftvolle Hymne "Kids", die der kleine Engländer zusammen mit der kleinen Australierin Kylie Minogue eingesungen hat. Sei es die federleichte Ballade "If It's Hurting You", die trotz allem Zuckerguss nie peinlich wirkt. Oder sei es das fragile "Better Man", das sich wärmsten als Nachfolger zu "Angels" empfiehlt. Da stört es auch nicht, dass "Supreme Amour" schwer bei "I Will Survive" von Gloria Gaynor abgekupfert ist. Sing When You're Winning hat einfach alles, was gute Popmusik braucht, um sowohl im heimischen Wohnzimmer als auch in den Clubs und Discos zu funktionieren: den unwiderstehlichen Groove, eingängige Refrains und zupackende Chöre. Kurzum: That's Entertainment. --Wolfgang Hertel |