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Mehr als 30 Millionen Platten hat Eros Ramazzotti im Laufe seiner Karriere verkauft. Von seinem letzten Studio-Album Eros (mit Hits wie "Cose Della Vita") gingen allein in Deutschland 1,6 Millionen Exemplare über die Ladentische. Er ist zweifelsohne der erfolgreichste Italo-Rocker der Gegenwart. Mit Stilelibero, zu deutsch "Freistil", schließt der charmante Mailänder nahtlos da an, wo er mit dem Vorgänger aufgehört hat. Seine patentierte Mischung aus hymnischen Popmelodien, kräftigen Rockelementen und leidenschaftlichen Texten, diesmal produziert von Großmeister Trevor Horn, trifft auch diesmal voll ins Schwarze. Der Titel des Albums führt zwar leicht in die Irre, hält er doch nicht ganz, was er verspricht: "Fuoco Nel Fuoco" wird dezent mit Samba-Sprengseln aufgepeppt, "Lo Spirito Degli Alberi" und "L'Aquila E Il Condor" mit Soul- bzw. Jazz-Anleihen, ansonsten hat's die bewährten Zutaten. Und da darf natürlich auch ein leidenschaftliches Duett nicht fehlen. Nach Joe Cocker, Andrea Bocelli und Tina Turner ist es diesmal Cher, mit der sich Eros Ramazzotti stimmlich duelliert ("Più Che Puoi"). Unterm Strich vielleicht nicht das allerspannendste Werk von Signore Ramazzotti, aber allemal dazu angetan, den Ausnahmestatus des italienischen Superstars zu zementieren. --Wolfgang Hertel |