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Nach sechs Jahren Pause glänzt David Knopfler auch mit seinem achten Soloalbum als ausgezeichneter Songschreiber mit dem richtigen Gespür für zeitlos gute Musik. Gekonnt pendelt der jüngere Bruder des einstigen Dire-Straits-Kopfes Mark Knopfler stilistisch zwischen Ikonen wie Leonard Cohen, Randy Newman und Bob Dylan -- und das immer öfter sogar die Qualität der Texte betreffend. Es sind eher die leisen Töne und die Magie der Stille, die der Scheibe eine fast verklärende Schönheit verleihen, nichtsdestotrotz ist Wishbones kein Langweiler, lässig eingestreute Midtempo-Nummern lockern die Atmosphäre immer rechtzeitig auf, bevor der balladeske Effekt zu versanden droht. Nicht zuletzt der Hintermannschaft -- teilweise ein komplettes klassisches Orchester -- sowie der Unterstützung einiger Größen, so zum Beispiel Chris Rea oder der ehemaligen Dire-Straits-Kollegen Chris White und Alan Clark, ist es zu verdanken, dass Wishbones ein rundherum gelungenes Werk darstellt: Da kann man nur gratulieren! --Felix von Vietsch |